Über 7 Brücken sollst du gehen ...


Ganz sicher kennst du das Lied von Peter Maffay: "Über 7 Brücken musst du gehen".


Heute früh hörte ich dieses Lied im Radio und dachte mir: "Hey, sieben Brücken, sieben Jahre, sieben mal gewinnen, sieben mal scheitern ... - genial, das ist ja im Business genauso"  

Peter Maffay singt von Fehlern, Siegen, Herausforderungen und von Baustellen, die dir im Laufe der Zeit begegnen – im Leben wie im Business. Und Fehler machen bedeutet, dass ich schon viel ausprobiert und umgesetzt habe.

Lass uns gemeinsam anschauen, was meine sieben besten und meine sieben schlechtesten Entscheidungen im Business waren. Ich bin schon gespannt, was du zu meinem Resümee sagst und was du davon für dich mitnehmen kannst 😉🤩✨

Ok, let's go!

Ulli Lang am Laptop

Die 7 besten Entscheidungen in meinem Business

1. Ich mach mich selbständig

Ich wusste schon immer, dass eine Unternehmerin in mir steckt. Einen Tag nach meinem 18. Geburtstag marschierte ich zur Stadtverwaltung und holte mir einen Gewerbeschein.

Bis ich tatsächlich Vollzeit-Selbständige wurde, sollten noch einige Jährchen vergehen, doch ich wusste genau: Eines Tages bin ich Vollblut-Unternehmerin.

Natürlich probierte ich dies und das aus – mit mehr oder weniger Erfolg. Und zur Jahrtausendwende war es endlich soweit: Zeit zum Feiern!

Ich war zu 100 % Selbständig und startete mit viel Herzblut und Engagement mein Business im Bereich Tourismus.


2. Verkaufen macht Spaß

Oh yes, das kann ich zu 100 % bestätigen. Für mich war Verkaufen schon immer eine Art „Nächstenliebe“.

Gibt es eine Steigerung von Glücksgefühlen? Für mich ist es tatsächlich eine Art Emotionsrausch, wenn ich Kunden glücklich machen kann. Und das funktioniert am leichtesten durch Verkaufen.

Für mich sieht das so aus: Ich weiß genau, ich hab ein tolles Produkt an der Hand und ich weiß genau, damit kann ich einem anderen Menschen weiterhelfen. Ich biete es an und jemand interessiert sich dafür. Und – zack – schon wechselt eine Geldsumme x den Besitzer und mindestens 2 Menschen sind happy: Der, der gekauft hat und ich, die verkauft hat und den anderen damit glücklich macht.

Mein Lieblingsspruch:

Verkaufen ist Nächstenliebe. Nicht Verkaufen ist unterlassene Hilfeleistung!


3. Lass die Leute reden …

Die Leute reden immer. Und das ist gut so. Für die Kommunikation und auch fürs Selbstwertgefühl.

Wenn etwas gut läuft, dann reden Menschen mit einer Person darüber.

Wenn etwas schief läuft, dann erzählen sie es mindestens 7 Personen,

um ihren Frust mit anderen zu teilen und um sich Bestätigung zu holen.

Zieh ich eine rote Hose an, finden das manche toll und andere schlimm.

Kauf ich mir ein E-Auto, hab ich Fans, die das E-Auto toll finden und genauso viele Gegner, die mir erzählen wie umweltschädlich ein E-Auto ist.

Trag ich meinen knallroten Lippenstift , dann ist das für manche Menschen ein absolutes NO GO und andere wieder finden einen knallroten Lippenstift an mir einfach mega cool.

Egal was ich mache, tue, sage, finde, glaube und fühle – es gibt immer Menschen die das grandios finden und genauso viele lehnen mich genau aus diesem Grund ab. So what ...

Für mich ist das ok, ich lass die Leute reden, denn …

4. Ich geh meinen eigenen Weg

Die beste Entscheidung ist immer meine eigene. Mein Bauchgefühl stimmt immer. Meine Intuition hat mich nur sehr selten getäuscht.

Also höre ich einfach in mich hinein und treffe dann eine Entscheidung, wie ICH es haben will. Ich mach es so, wie es für MICH passt.

Wenn es für mich passt, strahle ich Selbstsicherheit und Selbstbewusstsein aus, und das wiederum zieht Menschen und neue Kunden an, die genau so ticken wie ich und die genau zu mir passen.

5. Ich spezialisiere mich

Lange Zeit habe ich mich gegen eine Nische gewehrt.

Lange Zeit dachte ich: Wenn ich mich auf ein bestimmtes Gebiet oder eine bestimmte Zielgruppe spezialisiere, dann verlier ich ja alle anderen Kunden. Dann verdiene ich nicht mehr genug und das ist ein riesengroßer Fehler. Ist das wirklich so? Stimmt das wirklich? 

Heute weiß ich: Je spitzer ich mich positioniere, umso leichter ziehe ich meine Wunschkunden an und umso schneller habe ich happy Kunden. Weil ich genau weiß, was diese Menschen brauchen, wollen, sehen und erleben möchten.

Und glückliche Kunden werden automatisch zu Stammkunden und bringen auch noch neue Kunden mit. Einfach so. Deshalb ist die Spezialisierung auf eine Nische für mich der richtige Weg. 

6. Ich ziehe keine "Billigheimer" an

Die „Geiz ist geil“ – Mentalität war noch nie mein Lieblingsthema. Ganz im Gegenteil: „Wer billig kauft, kauft zweimal“ behauptet der Volksmund. Und ich stimme zu 100 % zu.

Billig alleine reicht nicht. Billig heißt nicht günstig. Billig heißt auch nicht automatisch schlecht. Doch Kunden die einmal billig gekauft haben, wollen auch künftig billig kaufen. Hier frage ich mich wieder: Will ich das wirklich? 

Anstatt "Billig" und "Masse" habe ich entschieden:

Preis.Wert – ist mein Zauberwort.

und daraus folgt:

7. Ich will / Ich brauch nicht jeden Kunden

Menschen wollen Menschen sehen. Und mit Menschen arbeiten.

Wir finden jede Information, die wir gezielt und lange genug suchen, im World Wide Web.

Was wir im Internet nicht finden, ist die persönliche Unterstützung durch einen Profi, der das gesuchte Thema schon x-mal erlebt hat und nun ein konstruktives Feedback geben kann.

Ferndiagnosen waren schon immer schwierig und wir erleben täglich, dass dadurch viele Menschen ihr wertvollstes verlieren: ZEIT!

Ich hab für mich entschieden: Nicht jeder Kunde passt zu mir und ich bin nicht für jeden Kunden die richtige Mentorin und Coach. Und das ist gut so!

Umso wichtiger ist es, dass ich genau weiß, wer zu mir passt und wer nicht.  Klasse statt Masse - und meine Kunden merken das ebenso und die "falschen" Kunden interessieren sich somit gar nicht für mich. Clever oder? Siehst du das genauso?


Ulli Lang

Die 7 schlechtesten Entscheidungen in meinem Business

1. Ich mach alles selbst

Ja, auch ich dachte am Anfang: Ich find ja jede Anleitung und jede nötige Information im Internet und ich kann alles selber machen: Webseite, Landingpage, E-Mail-Marketing, Funnel, Blog, ….

Doch was, wenn dann Fehler, Probleme und Herausforderungen auftauchen? Was, wenn ich eine klitzekleine Frage habe und irgendwo nicht weiterkomme? Ferndiagnosen sind einfach schwierig und echte Herausforderungen kann einfach nur der Profi lösen. In kürzester Zeit werden Fehler und Probleme aus der Welt geschafft, über die ich oft nächtelang gegoogelt habe.

Lange Zeit dachte ich:

2. Ich muss das alles selbst können

Ich will noch sooo viel lernen, und ich will das alles selbst machen können und das sieht ja ganz easy aus und geht doch ganz schnell…

Als Unternehmerin bin ich Verkäuferin, Buchhalterin, Marketingprofi, Social Media Expertin, Autorin, Organisatorin, Texterin, Grafikerin, Psychologin, Podcasterin, YouTuberin, und noch viel mehr.

Und immer wieder entdeckte ich: Oh, hier hab ich noch viel zu lernen, da buch ich mir doch schnell mal einen Kurs und dann kann ich besser texten, schneller schreiben, coole Videos machen, cutten, einen mega Funnel aufbauen, ein imaginäres Buch ruckzuck vermarkten, meine noch nicht aufgenommenen YouTube Videos auf Platz 1 bringen und noch viel mehr.

Bis ich irgendwann festgestellt habe: Hey, es gibt ja Profis für diese ganzen Dinge und ja, ich kann mir Hilfe holen!

Gleichzeit schauen dann noch Gedanken vorbei wie z.B.

3. Ich kann alles lernen was ich will!

Und das glaube ich auch heute noch. Klar, ich kann alles lernen was ich wirklich lernen möchte.

Die Frage ist doch viel eher:

Will ich meine Zeit tatsächlich investieren und alles lernen und selbst machen können?

Mein Tag hat 24 Stunden, davon will max 8 Stunden arbeiten. Bis ich alles gelernt habe, dauert es Jahre – und in dieser Zeit kann ich viele andere, wunderschöne Dinge machen. Meine Lebenszeit ist leider mit einem unbestimmten Ablaufdatum versehen. Und Spaß haben und genießen steht auf meiner Prioritätenliste noch weiter oben als „Ich will das alles noch lernen“


4. Arbeit muss hart sein und schwer sein

Als kleines Mädchen saß ich oft stundenlang bei Oma am Küchentisch und lauschte gespannt ihren Erzählungen, wie sie als kleines Mädchen ihre Kindheit erlebte. Mit 9 Jahren war sie für ihre 5 jüngeren Geschwister zuständig und für die Versorgung der Hühner und der Hasen. Von klein auf lernte sie harte Arbeit kennen. Und sie lernte ihren eigenen 9 Kindern, dass Arbeit hart ist und Geld schwer zu verdienen ist.

Und weil ich das also von klein auf eingetrichtert bekam, war auch für mich klar: Arbeit ist anstrengen, Geld verdienen ist hart, von Spaß war nie die Rede. Bis ich irgendwann merkte: Hey, es kann auch leicht gehen. Es darf auch Spaß machen. Ich darf daran Freude haben! YEAHH!

5. 1001 und mehr Ideen

Oh ja, ich bin ein Multitalent an Ideen. In meinem Kopf ploppen jeden Tag neue Ideen auf, die ich alle umsetzen möchte. Und während ich meinen Gedanken in Bilder umwandle, tauchen gleichzeitig noch 10 weitere Impulse auf, die ich auch gleich noch umsetzen will. Jetzt. Sofort.

Und natürlich verzettel ich mich dann gleichmal, so dass am Ende gar nichts umgesetzt wird.

Seit ich das Spielchen durchschaut habe, arbeite ich konstruktiv mit einem Ideenbuch. Ich notiere mir alle Bilder und Einfälle und komm dann leichter ins Umsetzen.

6. Offline = Online

Wie oft stand ich zweifeln vor einer imaginären Wand? Wie oft dachte ich mir: Das hat doch im Offline-Bereich so gut funktioniert. Warum klappt das Online nicht? Es kann doch nicht sein, dass die Online-Welt so anders tickt!

Heute weiß ich:

Die digitale Welt ist eine andere Welt als die stationäre Welt.

Atmosphäre, Authentizität, Kompetenz, Vertrauen und „sich-riechen-können“ ist in der Online-Welt noch wichtiger als in der Offline-Welt.

Und so lernte ich, mich in die digitale Welt einzufühlen und dachte über einen Blog nach … aber

7. Ich und bloggen - ich kann doch nicht schreiben ...

Erinnerst du dich noch an die Zeit, als du unter dem Sternenhimmel am Lagerfeuer gesessen bist und jemand fing an zu erzählen und du wünschtest dir, die Nacht würde nie enden und die Geschichten würden immer weitergehen ….

Storys, Geschichten und Erlebnisse erzählen – das ist für mich easy. Das kann ich gut.

Aber das ganze jetzt schreiben? Als Blog? Och nö, das ist nix für mich. Meine Deutschlehrer sind mit mir und meinen Erzählungen schier verzweifelt, und dann denk ich über einen Blog nach?

Warum nicht?

Ja, warum eigentlich nicht?

Ulli Lang in Valencia

Über 7 Brücken musste ich gehen - 

Meine Learnings und die Lektionen daraus:

Mein Weg ist mein Weg und nicht dein Weg! 

Seit mehr als 20 Jahren bin ich Unternehmerin und Selbständig. Das hinterlässt Spuren, die man nicht mal schnell in einem Wochenend-Kurs lernt. Auf meinem Weg gab es viele Hoch’s und Tief’s, die mich zum Jubeln und zum Verzweifeln, zum Lachen und zum Weinen gebracht haben. Jedes einzelne Puzzle-Stück davon war nötig um mich dahin zu bringen, wo ich heute bin.


Ein Business ist wie ein Büffet, an dem drei verschiedene Menschen stehen: 

Der Erste grast das ganze Büffet von vorne bis hinten ab und probiert alles, bis der Magen ein deutliches Zeichen sendet und einen Schlußstrich setzt, obwohl noch soviele Leckereien am Büffet zur Auswahl stehen. Ein Erlebnis jagt das nächste und am Ende bleibt nur das negative (Ich-hab-mich-total-übernommen) Völlegefühl. 

Der Nächste nimmt sich am Büffet nur das, was er kennt. Er geht auf Nummer Sicher und wird dadurch nichts erleben. Nicht positives und auch nichts negatives.

Und wieder ein anderer nimmt sich am Büffet nur die Delikatessen heraus. Er probiert Austern und Kaviar, Spießchen und Röllchen und freut sich über den leckeren Geschmack, der von den kleinen Köstlichkeiten im Mund bleibt. Der Gourmet wählt bewusst aus und genießt bis zum Schluss. Es bleiben durchweg positive Erlebnisse im Kopf.

Schreiben macht Spaß

Bloggen ist kein Deutsch-Aufsatz – und ich schreibe über die Dinge, die ich liebe und die mir Spaß machen. In meinem Stil und auf meine Art. So hast du die Gelegenheit, mich besser kennenzulernen und dir ein Bild von mir zu machen.

Unterstützung geht immer

Beim Paragliden, Reiten und beim Klavierspielen holen wir uns einen Lehrer, der uns beibringt, wie wir die Tonleiter rauf- und runterspielen. Hast du deinen Kindern das Schwimmen, Skifahren und Tennisspielen selbst beigebracht? Ganz ehrlich? Also ich gestehe: Ich nicht! Ich hab mir jeweils professionelle Unterstützung und Unterricht für die einzelnen Fächer geholt. 

Im Business dürfen wir uns ebenfalls Unterstützung in Form von Coaches und Mentoren holen, die uns die Abkürzung zeigen, wie es einfach, schnell und professionell geht. Natürlich können wir alle Informationen im Netz finden – doch schneller geht es mit einem Experten, der genau weiß, wie und worum es geht und echtes, wertvolles Feedback mitgibt.


Was meinst du, bist du bereit, die 7 Brücken hinter dir zu lassen und die Abkürzung zu nehmen?

So kannst du mit mir arbeiten

Um mich besser kennenzulernen, komm in meine Facebook-Gruppe


Ulli Lang von Flug zum Erfolg


Du bist Unternehmerin und willst mit deinem Online-Business noch erfolgreicher werden und gleichzeitig flexibel und unabhängig sein?

Finde heraus, was es bei dir ist und womit du dich noch schneller entwickeln kannst. Schau dir an, welche Talente bei dir besonders stark ausgeprägt sind und welche Fähigkeiten du noch entwickeln kannst.

Verlieb dich in die Reise, Schritt für Schritt. Jeder einzelne Step hilft dir bei der Entwicklung deines Online-Business und dein Unternehmen erfolgreicher zu machen.

1 Kommentar zu „Über sieben Brücken musste ich gehen“

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